Dachsberg-Problem nach 12 Jahren gelöst!

– neue Zufahrt über KAMIG, Eisenbahnkreuzung gesichert

Bürgermeister Max Oberleitner hat im Jahr 2008 als Anrainervertreter begonnen, sich für eine LKW-taugliche Zufahrt von Aisthofen zum Dachsberg mit gesicherter Eisenbahnkreuzung einzusetzen. Das war der Grundstein für sein kommunalpolitisches Engagement. Er hat die Gefährlichkeit des Dachsberg-Überganges stets thematisiert (beide Bilder stammen aus dieser Zeit), die Anrainer nach ihren Lösungswünschen befragt und zu gemeinsamen Besprechungen mit Pergs Bürgermeister Anton Froschauer geladen. Doch die Gemeinde Schwertberg verweigerte unter der damaligen SPÖ-Führung die notwendige Kooperation zwischen Perg und Schwertberg. Eine Mehrheit der SPÖ wollte (die Meinung hat sich bis heute kaum geändert) lieber den Dachsberg über eine verbreiterte Straße entlang der Aist erschließen. Das Projekt wäre teurer gekommen, hätte das Problem der Engstellen in der Aistinger Straße nicht gelöst und das Naturidyll bei Familie Schicho zerstört – daher sprachen sich die Anrainer des Mühlenweges und der Aistinger Straße auch für die jetzige Lösung mit Perg/Aisthofen aus.

Das Problem

Obwohl der alte Dachsbergübergang kein öffentlicher der Donauuferbahn war – das Fahrrecht hatten seit Generationen nur einige Landwirte und Anrainer – war dieser Übergang die einzige Möglichkeit, den Dachsberg mit LKW zu erreichen. Nicht nur die Müllabfuhr, Feuerwehr etc., sondern auch die Wanderer und Radfahrer wurden dort offiziell über die Bahn gelotst. Der Übergang ermöglichte außerdem eine 2km lange Abkürzung nach Perg. Da der Übergang im Gemeindegebiet von Perg liegt, aber zu 95% von SchwertbergerInnen genützt wird, muss auch Schwertberg einen finanziellen Beitrag zur Lösung leisten.

 

Die Lösung

Am 8. April war es endlich so weit. Die „alte“ Zufahrt zum Dachsberg wurde über eine neue 140m lange Verbindungsstraße zur Kamig verlängert, die KAMIG-Eisenbahnkreuzung mit Lichtsignal gesichert und der gefährliche Dachsbergübergang aufgelassen! Die Bauarbeiten wurden von der ÖBB überraschend gestartet und bis 17. Mai abgeschlossen. Die Gemeinde Schwertberg beteiligt sich an diesem Projekt und teilt sich die Kosten mit der Stadtgemeinde Perg, dem Land OÖ. und der ÖBB auf. Von der Maßnahme profitieren alle SchwertbergerInnen! Die neue Verbindung wird auch zum offiziellen Radweg nach Perg. Die lärmenden Hupsignale der Züge auf der Donauuferbahn sollten künftig (bis auf einige Notsignale) in Schwertberg endgültig der Vergangenheit angehören.

Weitere Maßnahmen

Unser Bürgermeister bemühte sich außerdem gemeinsam mit Bürgermeister Froschauer um weitere Verkehrssicherheits- und Sichtschutzmaßnahmen für die Anrainer. So wird die neue Zufahrtsstraße mit einem Stoppschild in das KAMIG-Gelände münden, da der Werkverkehr der KAMIG Vorrang hat. Wo die KAMIG-Zufahrt in die Aisthofener Landesstraße mündet, wurde mit Eigentümern eine Lösung zu besseren Sichtbedingungen im Kreuzungsbereich ausverhandelt. Um das Einbiegen in die Aisthofner Straße zu erleichtern, wird ein Holzzaun über 1 Meter zurückversetzt. Die ÖVP Schwertberg dank allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und dankt vor allem allen Anrainern für ihr Verständnis.

Unser Max wies stets auf die Gefährlichkeit des „alten“ Dachsbergüberganges hin und setzte sich für eine Lösung ein.

 

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