Bauhof / Gesundheitszentrum

Die ÖVP hat sich für einen raschen Baustart des Bauhofes beim neuen ASZ stark gemacht und war bemüht, bei der Gemeindeklausur mit allen Fraktionen einen gemeinsamen Weg über die weitere Vorgehensweise bzgl. Gesundheitszentrum zu finden. Bis Sommer 2019 wollen wir die Planungsarbeiten für den neuen Bauhof abschließen und gleichzeitig die Nachnutzung des alten ASI-Areals am Schacherberg klären.

Der Bauhof soll 2020 trotz der gescheiterten Kooperation mit Ried errichtet werden – im Anschluss an das neue ASZ, das schafft viele Synergien und spart Kosten (bei der Heizung, Wasser, Zufahrt etc.)

Dank der Bemühungen unseres Bürgermeisters ist es gelungen, mit der Raiffeisenbank Schwertberg/Realtreuhand und der Firma Steinbach gleich zwei Investoren zu finden, die bereit wären, im Schwertberger Zentrum ein Gesundheitszentrum ganz nach den Wünschen unserer Gemeinde zu errichten. Die ÖVP will bei diesem Zukunftsprojekt auch einen gemeinsamen Nenner unter allen Parteien finden und die bei der Klausur geäußerten Wünsche und Ideen mit Arbeitsgruppen in den nächsten Monaten fachlich analysieren.

Absolute Einigkeit besteht unter den Gemeinderäten bereits dahingehend, dass Schwertberg ein möglichst attraktives Gesundheitszentrum mit Gesundheitsdienstleistern erhalten soll. Außer Streit steht dabei, in das geplante Projekt betreubare Wohnungen zu integrieren.

Gleichzeitig sollen die derzeitigen betreubaren Wohnungen beim Seniorenzentrum Schwertberg sukzessive in betreute Wohnformen für Personen mit Pflegestufe 1-3 umgewandelt werden, die nach jetziger Gesetzeslage keine Chance haben, in ein Pflegeheim aufgenommen zu werden.

Ein Fitness-Studio soll nur mit Einbindung und Zusage des jetzigen Betreibers realisiert werden.

Allen Parteien ist wichtig, genügend Parkplätze zu schaffen – die zu einem Teil auch außerhalb der Öffnungszeiten der Bevölkerung zur Verfügung stehen sollen. Das Gesundheitszentrum soll eine Bushalte­stelle erhalten und der E-Mobilität Rechnung tragen (für elektr. Gehhilfen des Betreubaren Wohnens).

 

Bei der Investorfrage strebt ein Großteil der Gemeinderäte eine Beteiligungsform an, damit wir als Gemeinde auch in Zukunft über die Nutzung des Gebäudeobjektes noch mitbestimmen können. Da einige Parteien Kritik an der geplanten Ansiedelung eines Lebensmittelsmarktes üben, hat Bürgermeister Max Oberleitner unter den Mitgliedern der Wirtschaftsinteressensgemeinschaft WIG eine Umfrage gestartet, um zu dieser Frage ein repräsentatives Bild unter Schwertbergs Wirtschaft zu erhalten.

Die ÖVP Schwertberg möchte jedenfalls bis zum Sommer eine möglichst breite Zustimmung zum

geplanten Projekt schaffen und drängt auf eine rasche Entscheidung für den Bau des Gesundheitszentrums, da ein derartiges Projekt eine zweijährige Vorlaufzeit hat.

 

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